Wie binde ich Kunden mit meiner Website?

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Ein erfolgreiches Unternehmen ohne eine Website – heutzutage unvorstellbar, nicht wahr?

Ein schönes Design, eine saubere Programmierung und suchmaschinenoptimierte Texte sind mittlerweile das A und O einer guten Internetpräsenz. Jedoch profitiert man beim Thema „Kundenanfragen“ nicht automatisch durch eine hübsche Seite. Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es, langfristig Anfragen und Kunden mit Hilfe seiner Website zu generieren. Welche Bausteine hierfür benötigt werden und wie Sie es schaffen mit Hilfe Ihrer Webpräsenz regelmäßige Kundenanfragen zu erzielen, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

1. Vertrauen schaffen

Schon einmal den Begriff „Social Proof“ gehört? Social Proof beschreibt ein soziales und psychologisches Phänomen, bei dem Menschen in bestimmten Situationen die Erfahrungen anderer als Grundlage für Ihre Handlungen nehmen. Im Grunde genommen vertrauen Sie hierbei auf das Feedback des sozialen Umfelds, welches Ihnen bei der Entscheidung hilft, etwas zu tun (zu kaufen, zu buchen, etc.). Viele Unternehmen haben diese Besonderheit bereits für sich entdeckt und setzen diese gewinnbringend auf Ihrer Website ein.

Wie lässt sich Social Proof am besten auf Ihrer Website umsetzten? Ganz einfach und mit wenig Aufwand! Hierfür gibt es nämlich zahlreiche Softwarelösungen und Erweiterungen im zugehörigen Website-Baukasten.

Beispiele für Social Proof Elemente auf Ihrer Website:

  • Social Proof durch Experten
  • Social Proof durch Testimonials
  • Einbindung von Google- und Facebookbewertungen Ihres Unternehmens
  • Präsentieren Sie Siegel und Zertifikate, welche auf Ihre Qualifikationen hinweisen und die Sicherheit Ihrer Website belegen

Facebookbewertung Firmenherz

 

 

 

2. Eine klare Strategie verfolgen & Website messbar machen

Entscheidend hierbei ist es, das gewünschte Ziel immer im Hinterkopf zu behalten. Stellen Sie sich bei der Erstellung Ihrer Website immer folgende Fragen: „Was möchte ich mit meiner Internetpräsenz erreichen?“ oder „Welche Handlung erhoffe ich mir von dem Besucher?“ und richten Sie Ihre Website klar nach dieser Strategie aus. Der Kunde muss dieses Ziel wahrnehmen und mit Hilfe sog. „call-to-actions“ ausführen können. „Call-to-actions“ stellen gezielte Handlungsaufforderungen dar, die einen Kunden durch Ihre Website und somit zum nächsten Schritt in dem Verkaufsprozess leiten.

Beispiele für „call-to-actions“ auf Ihrer Website:

  • Jetzt testen
  • Mehr erfahren
  • Jetzt Termin anfragen

call-to-action

Im zweiten Schritt sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie diese Fragen nur beantworten können, indem Sie mit messbaren Elementen arbeiten. Am besten geschieht dies durch Bausteine, die auf weitere Kontaktmöglichkeiten hinweisen:

  • Kontaktformulare
  • Rückruf Service
  • Gezielte Leistungsanfragen
  • Terminkalender
  • Newsletter
  • Social Media Anbindungen

Rückruf Service

Terminkalender

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 3. Weniger ist mehr

Limitierung oder auch Verknappung genannt, ist mittlerweile einer der bekanntesten Marketingtricks. Hierbei werden unterschiedliche Kennzahlen verwendet, um die Knappheit eines Angebots oder einer Dienstleistung zu verdeutlichen. Je nach Geschäftsmodell kann hier mit diversen Kennzahlen oder Informationen gearbeitet werden. Vorteil dieser Strategie ist ganz klar eine Erhöhung der Conversion Rate.

Das bekannteste Beispiel „Noch x Stück auf Lager“ kommt aus dem eCommerce, kann jedoch auf andere Weise auf Ihre Leistungen angepasst werden und auch gleichzeitig Transparenz für Ihre Kunden schaffen.

Beispiele für Limitierungs-Elemente

  • Öffentliche Kalenderfunktion für freie Termine
  • Countdowns für die restliche Anmeldezeit einer Veranstaltung o. ä.
  • Anzahl noch verfügbarer Plätze für eine Veranstaltung o. ä.

4. Keep it updated

Vergleichen Sie Ihre Webpräsenz mit Ihren Geschäftsräumen. Sie kümmern sich täglich darum und lassen die Räume nicht verstauben, nicht wahr? Genau das sollte auch das Motto für Ihre Website sein. Dies gilt allerdings nicht nur für den Inhalt, sondern auch für die Software. Führen Sie regelmäßige technische und inhaltliche Updates durch.

Beispiele wie Sie Ihre Website auch ohne neue Inhalte aktiv halten können:

  • Aktuelle Besucherzahl
  • Chatfenster mit dem Kundenservice
  • Zeitlich begrenzte Angebote per Zeitsteuerung automatisch ausblenden

5. Strategienetzwerk aufbauen

Der Erstkontakt mit der Website bedeutet nicht gleich Kundengewinn. Um dieses Ziel zu erreichen benötigen Sie eine Marketingstrategie, welche einen Plattformübergreifenden Kundenkontakt herstellt und verdeutlich. Diese Maßnahme sorgt dafür gezielte Kundenbindung herzustellen und einen Kundenverlust zu vermeiden.

Beispiel für eine mögliche „customer journey“ über mehrere Plattformen:

  1. Erstkontakt über Google
  2. Aufruf der Website
  3. Kontaktanfrage, Leistungsanfrage, Newsletteranmeldung
  4. Telefontermin
  5. Kundengespräch
  6. Verkauf

Achtung: Hierbei hat die regelmäßige Pflege der angebotenen Kontaktmöglichkeiten oberste Prioriät! Das vernachlässigen von Rückrufnotizen oder Kontaktanfragen führt zu Kundenverlust.

6. Fazit

Denken Sie immer daran: Funktionalität ist mindestens genauso wichtig wie Ästhetik! Strukturieren Sie Ihre Website gezielt und arbeiten Sie mit messbaren Designelementen, um die Effektivität der eingesetzten Maßnahmen zu prüfen und Verbesserungspotential zu erkennen. Hierdurch kann man gezielt optimieren und maximale Erfolge bei vergleichsweiser geringer Investition erzielen.

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